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Bitkom-Studie: Hamburg ist die smarteste Stadt Deutschlands

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Von Digital First bis zu intelligenten Verkehrssystemen: Hansestadt sichert sich Platz eins im Smart City Index 2019 des Digitalverbands Bitkom




Wie digital sind Deutschlands Städte? – Eine Antwort darauf will der erstmals veröffentliche Smart City Index des Digitalverbands Bitkom e. V. geben. Im Digitalranking der deutschen Großstädte konnte sich die Elbmetropole behaupten: Hamburg gilt mit 79,5 von 100 möglichen Punkten als die „smarteste” Stadt Deutschlands und führt in Gesellschafts- und Umweltfragen die Teilrankings an. Karlsruhe (69 Punkte) und Stuttgart (68,6) liegen mit deutlichem Abstand auf den Plätzen 2 und 3. Für den Smart City Index 2019 haben Experten von Bitkom Research insgesamt 81 Städte mit jeweils mindestens 100.000 Einwohnern in fünf Bereichen bewertet: Verwaltung, IT- und Telekommunikationsinfrastruktur, Energie und Umwelt, Mobilität sowie Gesellschaft.

Grafik Smart City Index 2019
Ranking Smart City Index 2019© Bitkom e.V.

Lob für Intelligent Transport Systems, Digital First und Urban Data Hub

„Wir entwickeln unsere neuen Prozesse aus der Sicht der Nutzer, arbeiten behördenübergreifend zusammen und modernisieren die Verwaltungsabläufe“, erläuterte Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher. Dabei hebt die Bitkom-Studie drei Projekte der Hansestadt hervor: Erstens die Intelligent Transport Systems, in dessen Rahmen Hamburg 60 Einzelprojekte umsetzt, beispielsweise im Bereich des autonomen E-Shuttle-Verkehrsintelligentes Parken oder Baustellenkoordinierung. Darüber hinaus ist Hamburg 2021, gemeinam mit dem Bundesverkehrsministerium, Gastgeber des ITS-Weltkongresses (Intelligent Transport Systems). Bis dahin will sich die Elbmetropole weiter als Modellstadt und Labor für intelligente Verkehrs- und Logistiklösungen positionieren.

Ebenso betont der Index das Programm Digital First, das Behörden dabei unterstützt, ihre Dienste online nutzerfreundlich anzubieten. Schließlich sind alle Hamburger Verwaltungen dazu verpflichtet, ihre Dienstleistungen bis 2022 online anzubieten. An dritter Stelle punktet die Kompetenzstelle für urbanes Datenmanagent, die Urban Data Plattform. Hier können mehr als zahlreiche Dokumente und Datensätze der Hansestadt abgerufen werden. Das Ziel der Plattform ist, städtische Daten aus Bereichen wie Verkehr, Umwelt, Soziales oder Wirtschaft auf einer Datenplattform zu verknüpfen.

Digitalisierungskurs fortsetzen

„Ich sehe die Ergebnisse der Bitkom-Studie als Bestätigung und Ansporn, unseren erfolgreichen Kurs in der Digitalisierung fortzusetzen“, so Tschentscher weiter. Laut Smart City Index 2019 wolle Hamburg die Digitalisierung nutzen, um sowohl die Lebensqualität als auch die wirtschaftliche Attraktivität des Standorts zu steigern. Zum Einsatz kämen Methoden wie Design Thinking – unter Einbezug aller relevanten Akteure aus Unternehmen, Verwaltungsabteilungen und der Zivilgesellschaft. Bei der Umsetzung der Digitalisierungsstrategie setze Hamburg auf Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft und arbeite mit namhaften Technologiekonzernen sowie Startups im IT-Bereich zusammen.
mt/sb

Quelle und weitere Informationen:
www.bitkom.org
www.bitkom.org/Smart-City-Atlas
www.hamburg.de
www.its2021.hamburg
www.urbandataplatform.hamburg
www.hamburg.de/digitale-stadt
www.urbandataplatform.hamburg

Vivienne KutzOct. 17, 2019
digitalisierung smart city