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Cross Innovation: ein neuer Ansatz der Innovationsförderung

Wirtschaftsförderer aus ganz Europa sind in Hamburg zum Erfahrungsaustausch zusammengekommen. Grundlage für europäisches Cross-Innovation-Netzwerk geschaffen






Die Frage, wie Innovationen heute und in Zukunft angestoßen werden können, beschäftigt Wirtschaftsförderer in Hamburg wie in ganz Europa. Mit der Cross Innovation Conference hat die Hamburg Kreativ Gesellschaft ein internationales Fachpublikum zu einem Erfahrungsaustausch in den Virtual Reality Headquarters in der Speicherstadt zusammengebracht. Auf der Konferenz am 29. und 30. November wurde die Grundlage für ein europäisches Cross-Innovation-Netzwerk geschaffen, das über die Konferenztage hinaus einen nachhaltigen Austausch zum Cross-Innovation-Ansatz ermöglichen soll.

Zusammenarbeit fördern

Bei der digitalen Transformation ist die Kreativwirtschaft oft Vorreiterin bei der Entwicklung neuer Lösungen. In Keynotes, Vorträgen und interaktiven Formaten diskutierten die Teilnehmenden, wie sie die Zusammenarbeit der Kreativwirtschaft mit anderen Branchen fördern und neue Innovationspotenziale erschließen können. Keynote-Speaker Ramon Vullings betonte, dass Ideen nicht selten das Ergebnis der Verknüpfung zuvor voneinander entfernt erscheinender Themen oder Wirtschaftsbranchen seien. In einem Marketplace zeigten Förderprojekte aus ganz Europa auf, wie sie in der Praxis kreative und andere Branchen zur Zusammenarbeit anregen, um neue Potentiale zu entfalten.

“Creativity Boosts”

Silvia Draghi, Policy Officer bei der Europäischen Kommission, benannte in ihrem Vortrag die Fähigkeit der Kreativwirtschaft, neue Technologien in nützliche Anwendungen für Kunden bzw. Bürger zu übersetzen. Dies wurde in den sogenannten Creativity Boosts, d. h. Sessions, in denen Künstler und Kreative ihre Arbeiten präsentierten, eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Künstlerin, Designerin und Futuristin Amy Karle zeigte, wie sie digitale, physische und biologische Systeme in ihren Werken verschmelzen lässt. Erik Kessels, Geschäftsführer der Werbeagentur KesselsKramer, demonstrierte, wie es mit radikalen Perspektivwechseln und Ironie gelingt, neue Ideen bzw. Botschaften zu entwickeln.

Nachhaltiges Netzwerk

Egbert Rühl, Geschäftsführer der Hamburg Kreativ Gesellschaft, und Jenny Kornmacher, Projektleiterin des Cross Innovation Hub, präsentierten in einer Session die Idee, ein nachhaltiges Netzwerk zur Förderung von Cross Innovation aufzubauen. Erste Partner sind bereits an Bord. Weitere konkrete Schritte sollen in 2019 folgen.
js/sb

Quelle und weitere Informationen:
www.kreativgesellschaft.org

Judith Oppong6. Dezember 2018
hamburg kreativ gesellschaft cross innovation cross innovation conference