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HHLA und Hyperloop TT gründen Joint Venture

Die Hamburger Hafen und Logistik AG will in Zukunft Container in Schallgeschwindigkeit transportieren – per Magnetschwebebahn






Container mit bis zu 1.000 km/h durch eine Röhre vom und zum Hamburger Hafen zu befördern – das ist die gemeinsame Vision der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) und des amerikanischen Forschungs- und Entwicklungsunternehmens Hyperloop Transportation Technologies (HTT). Für die Realisierung dieses Projekts haben die beiden Unternehmen nun ein Joint Venture gegründet. Dies gaben am Mittwoch (5. Dezember 2018) die HHLA-Vorstandsvorsitzende Angela Titzrath und der Gründer und CEO von HTT, Dirk Ahlborn, auf einer gemeinsamen Veranstaltung in Hamburg bekannt.

Hamburger Hafen als Tor zur Zukunft

Ziel des Gemeinschaftsunternehmens ist die Entwicklung und spätere Vermarktung eines Hyperloop-Transportsystems für Seecontainer. Zunächst ist der Aufbau einer Übergabestation für Testzwecke an einem Hamburger HHLA-Terminal sowie die Entwicklung einer Transportkapsel für Standardseecontainer geplant. Angela Titzrath, HHLA-Vorstandvorsitzende, sagte: „Mit dem Hyperloop-Transportsystem verfolgt die HHLA das Ziel, einen weiteren Baustein für effiziente logistische Mobilitätslösungen in Deutschland zu entwickeln. Als Tor zur Zukunft wollen wir mit innovativen Ansätzen einen Beitrag zur Entlastung der Verkehrsinfrastruktur im und um den Hamburger Hafen leisten und die Kapazitäten unserer Terminalanlagen noch effizienter nutzen.“ Und Michael Westhagemann, Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg, betonte: „Es ist gut, wenn wir das hier in Hamburg entwickeln und ausprobieren können.“

Geschwindigkeiten bis zu 1.000 km/h

Hinter dem Hyperloop-Konzept steckt die Idee, Personen und Güter mit Hochgeschwindigkeit durch eine Röhre zu befördern. Die eingesetzten Transportkapseln werden mithilfe von Magnetschwebetechnik in einem Tunnel, in dem ein Teilvakuum herrscht, auf bis zu 1.000 km/h beschleunigt. Eine Teststrecke für den Transport von Personen und Gütern befindet sich derzeit im französischen Toulouse im Bau. Im kommenden Jahr sollen hier die ersten Testfahrten in Europa durchgeführt werden.

Die Idee eines Hyperloops stammt ursprünglich von dem Amerikaner Elon Musk, Tesla- und SpaceX-Gründer. Die Forschungsfirma HHT nutzt dieses Konzept, agiere demnach jedochunabhängig von Musk.
sb/kk

Quelle und weitere Informationen
www.hhla.de
www.hyperloop.globa

Judith Oppong6. Dezember 2018
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