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Uni Hamburg: Millionenförderung für Licht-Materie-Forschungen

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Internationales Forschungsteam rund um einen Hamburger Physiker erhält 8 Millionen Euro vom Europäischen Forschungsrat. Röntgenlaser European XFEL im Fokus






Der Europäische Forschungsrat (ERC) fördert Prof. Dr. Alexander Lichtenstein von der Universität Hamburg und sein Forschungsteam mit einem ERC Synergy Grant in der Höhe von acht Millionen Euro. Dabei handelt es sich um eine Förderung für “herausragende Forschungsgruppen”. Der Hamburger Physikprofessor will über eine Laufzeit von sechs Jahren, zusammen mit Prof. Dr. Olle Eriksson aus Schweden und Prof. Dr. Mikhail Katsnelson aus den Niederlanden, neue theoretische Grundlagen entwickeln, um Wissenslücken zu schließen, die bei Experimenten mit dem Röntgenlaser European XFEL aufgetreten sind.

Wissenlücken rund um European XFEL schließen

„Die Bewilligung des ERC Synergy Grant ist ein großer Erfolg für das Konzept der Universität, gemeinsam mit großen außeruniversitären Forschungseinrichtungen wie dem XFEL Fragestellungen anzugehen, bei denen Kompetenzen und Einrichtungen kooperativ aufeinander bezogen sind“, sagte Universitätspräsident Prof. Dr. Dieter Lenzen. Um die Ergebnisse der Experimente am European XFEL zu verstehen, benötigen die Wissenschaftler einen theoretischen Rahmen, der an die experimentelle Arbeit gekoppelt ist. Doch nach eigener Aussage fehlen momentan noch viele dieser notwendigen physikalischen Theorien. Mit dem Projekt Ultrafast dynamics of correlated electrons in solids (FASTCORR), das nun vom Europäischen Forschungsrat gefördert wird, soll diese Wissenslücke geschlossen werden.

Software geplant

Experimente mit modernen Lichtquellen, wie dem European XFEL, können Ergebnisse von völlig neuen Materiezuständen erzeugen, die unser Verständnis von der Licht-Materie-Wechselwirkung verändern. Besonders interessant ist dabei die Materialklasse der sogenannten korrelierten Elektronensysteme. Dabei handelt es sich um Effekte der Wechselwirkungen zwischen einzelnen Elektronen in einem Festkörper. So hat sich das ERC Synergy Grant-Forschungsteam um Prof. Dr. Lichtenstein u. a. zum Ziel gesetzt, Software-Applikationen zu entwickeln, die ultraschnell ablaufende Phänomene in korrelierten Elektronensystemen interpretieren und vorhersagen können. Dafür müssen große Datenmengen verarbeitet werden.
js/sb

Quellen und weitere Informationen:
www.uni-hamburg.de
www.eubuero.de

Vivienne KutzOct. 21, 2019
universität hamburg forschung